a*sh – Studienreise 2018

Einladung zur (a*sh) – Studienreise nach Süddeutschland

von Montag, 02.Juli – bis Mittwoch, 04. Juli 2018

Auch heuer organisierte Vorstandsmitglied Heinz Torggler in dankenswerter Weise wieder eine Studienfahrt für interessierte Heimverantwortliche der Mitgliedsheime. Heuer führte diese zu Einrichtungen in Bayern und Baden-Württemberg.

Ab Meran startete der Bus mit einigen Teilnehmern und in Bozen und Brixen stiegen die weiteren zu. Die Fahrt führte über den Brenner und Vorarlberg nach Deutschland zur ersten Besichtigungsetappe dem Benediktinerinternat Ettal in der gleichnamigen Gemeinde. Der örtliche Internatsdirektor, Frater Gregor Beilhack führte die Gruppe durch den enormen Komplex und erörtere nicht nur die aktuelle Struktur sondern auch die Geschichte der ferneren und näheren Vergangenheit des Hauses und der Abtei. Heute führen die Benediktinermönche dort ein Unter-, Mittel- und Oberstufengymnasium mit staatlicher Anerkennung, das von ungefähr 250 Schülerinnen und Schülern besucht wird, der Großteil wohnt intern. Abschließenden Höhepunkt der Besichtigung war die Teilnahme an der Abendvesper der Mönche.

Für den zweiten Tag stand der Besuch der Schule Schloss Salem, deren Ausrichtung auf die Erziehungsphilosophie von Krut Hahn zurückgeht, welche eine fordernde Begleitung in gesamtheitlicher Form von Kinder und Jugendlichen anstrebt. So besticht neben dem Schulangebot vor allem durch das schulergänzende Angebot für die Internatsschüler in der Freizeit und an den Wochenenden, da diese mitunter aus vierzig Nationen stammen und somit nur in den großen Ferien nach Hause fahren. Der Gesamtleiter der Schule, Bernd Westermeyer lud die gesamte Gruppe zum Mittagessen in einem der Schülerspeisesääle ein, so konnte das Geschehen hautnah mitgelebt werden.

Die Weiterfahrt führte dann zur dritten Einrichtung die auf dem Besichtigungsprogramm stand dem Kolleg St. Blasien. Dieses Gymnasium besuchen ungefähr 600 Schüler aus dem Umland und zusätzlich noch über 200 wohnen im kollegseigenen Internat. In sehr sympatischer Form lud die Internatsleiterin Marlies Woerz die Gruppe aus Südtirol bereits am Vorabend der Besichtigung zu einem Austausch- und Erfahrungstreffen ins Kolleg ein, dabei konnte man sich und die Einrichtungen gegenseitig vorstellen, Vergleich anstellen und es blieb auch Zeit nicht nur über pädagogische Abläufe, sondern auch über organisatorische, rechtliche und weitere Besonderheiten der Heime in Baden-Württemberg und Südtirol zu plaudern. Im Verlauf des Abends stieß auch der Kollegsdirektor Pater Klauf Mertes zur Gruppe hinzu.

Tags darauf wurde die Gruppe durch das weitläufige Kollegsgelände geführt und Teile der Schule und des Internats, sowie der Dom besichtigt. Allen wird die sicherlich einzigartige Krankenstation in Erinnerung bleiben. Die einzelnen Kollegsgebäude bestechen besonders durch ihre neoklassizistische Form die nach einem Brand mit großzügiger Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg beispielhaft wieder hergestellt wurden, abschließend wurde auch hier die Gruppe wieder in die schuleigene Mensa zum Mittagessen eingeladen.

Abseits der Besichtigungstour bot sich den teilnehmenden Heimverantwortlichen aus den Mitgliedsheimen der (a*sh) vor allem auch unter einander die Möglichkeit zum Informations- und Erfahrungsaustausch der Heimeführung in Südtirol, jährlich immer wieder ein wichtiger Begleiteffekt der Studienfahrt.

(th.g)

 

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