„Jugendliche brauchen Grenzen-auch im Zeitalter der Grenzenlosigkeit?“

Inhalt: „Schwierige“ Jugendliche sind eine Art Seismograph für das Geschehen in der Gesellschaft insgesamt und dürfen nicht als pathologische Ausnahmen behandelt werden. Die Arbeit mit ihnen, das Ringen mit ihnen um Orientierung hilft uns allen gemeinsam Orientierung zu finden. Wo „Belehrung“ auf Widerstand stößt, kommt letztlich nur diese partizipative Suche bei den Jugendlichen an. Die Schwierigkeiten im Verhalten, die Jugendliche in jeder Epoche kennzeichneten, sind heute besonders schwer zu ergründen, da allgemein Verhaltensmaßstäbe sich zunehmend widersprüchlich gestalten. Einerseits eröffnet Globalisierung ein grenzenloses Angebot von Vorbildern, die zur immer stärkeren Individualisierung aufrufen. Andererseits entstehen neue Kollektivzwänge der Anpassung, die die Individualität in Massentrends aufzulösen drohen.
Die Begleitung Jugendlicher in diesem Kontext stellt uns vor schwierige
pädagogische Herausforderungen. Diese versucht das Seminar  auszudifferenzieren und zu lösen, indem individuelle Beispiele auf psychologische Prozesse sowie soziale Kontexte bezogen werden.
Unter anderem werden gemeinsam auch „Fallbeispiele“ diskutiert und unterschiedliche Sichtweisen dessen, was wir als „Normen“ ansehen, überdacht.


Referent: Walter Lorenz, Sozialpädagoge, Sozialwissenschaftler, Uni-Professor
Ort und Zeit : Nals, Lichtenburg Freitag, 07. Februar 2020: von 9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 17.30 Uhr
Anmeldeschluss: Freitag, 24.01.2020
Anmeldungen: via E-Mail im Büro der (a*sh): info@ash-heime.it mittels beigelegter Anmeldekarte

 

Anbei die Ausschreibung


Die Kosten für da Seminar und das Mittagessen trägt die (a*sh).
Für die (a*sh)
der Fachausschuss für Weiterbildung und Pädagogik