„Beziehungsarbeit mit Jugendlichen in Krisenzeiten“

„„Beziehungsarbeit mit Jugendlichen in Krisenzeiten““

Die existenzielle Pädagogik ist eine bestimmte Haltung zum Leben, zu sich, den anderen, zur Welt und zu Gott. Diese Haltung ist u.a. davon geprägt, dass jede Person, unabdingbar des Verhaltens wertvoll ist und dass jede Person in jedem Augenblick das für sie subjektiv sinnvollste tut.

1. Einheit: Diese Haltung in einer pädagogischen Krise durchzuhalten erfordert ein hohes Maß umfassenden Verstehens und eigener Werte Klarheit. Wie kann das im pädagogischen Alltag gelebt werden? Die existenzielle Pädagogik ist mit anderen Worten eine Erziehung zu Werten, sie grenzt sich von der Moralerziehung ab.

2. Was bedeutet das für die Entstehung von Krisen und für unseren pädagogischen Alltag? Wie können wir zu Werten erziehen? In der existenziellen Pädagogik wollen wir alles tun, damit Beziehungen gestärkt werden und nichts tun, was die Beziehung zu dem Jugendlichen stört.

3. Einheit: Was bedeutet diese unbedingte Beziehungshaltung in Krisen? Welche Deeskalationsmöglichkeiten bietet die existenzielle Pädagogik? Beziehungen kann man nicht „machen“, wir können sie lediglich anbieten.

4. Einheit: Wie können wir existenziell pädagogisch arbeiten, wenn Kinder und Jugendliche nicht in eine tragfähige Beziehung mit uns gehen?


Referent:

Helmut Wegner , Theologe, Sozialpädagoge, Familientherapeut, Supervisor, Leiter des Elisabethstifts Berlin

Ort und Zeit :

Cusanus-Akademie Brixen
Dienstag und Mittwoch, 23. und 24. August 2022: 9.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Uhr

Anmeldeschluss: Freitag, 10.06.2022

Anmeldungen: via E-Mail im Büro der (a*sh): info@ash-heime.it mittels beigelegter Anmeldekarte

Ausschreibung

Bei großem Interesse wird die Teilnehmerinnenzahl pro Heime anteilmäßig berücksichtigt!

Die Kosten für das Seminar und das Mittagessen trägt die (ash).

Für die (a*sh)
der Fachausschuss für Weiterbildung und Pädagogik

„Psychische Erste Hilfe in den Heimen (Teil 1) 9.00.-13.00 Uhr“ und „Vorstellung Präventionsplan, Thementische (Teil 2) 14.00-17.00 Uhr“

„Psychische Erste Hilfe in den Heimen (Teil 1)“

Vortrag mit Roger Pycha in Zusammenarbeit mit der „Europäischen Allianz gegen Depression zum Thema „Psychische Erste Hilfe in den Heimen“

„Vorstellung Präventionsplan, Thementische (Teil 2) 14.00-17.00 Uhr“

Vorstellung „Präventionsplan Südtiroler Heime“, Thementische mit Fallbeispielen


Referent:

Ort und Zeit :

Lichtenburg, Nals
Freitag, 02. September 2022: 9.00 – 13.00 Uhr Teil 1 und 14.00 – 17.00 Uhr Teil 2

Anmeldeschluss: Freitag, 10.06.2022

Anmeldungen: via E-Mail im Büro der (a*sh): info@ash-heime.it mittels beigelegter Anmeldekarte Sie können sich für Teil 1, oder / und Teil 2 anmelden. Bitte beachten Sie die Anmeldung als verbindlich.

Ausschreibung

Bei großem Interesse wird die Teilnehmerinnenzahl pro Heime anteilmäßig berücksichtigt!

Die Kosten für das Seminar und das Mittagessen trägt die (ash).

Für die (a*sh)
der Fachausschuss für Weiterbildung und Pädagogik

„Neue Autorität nach Haim Omer“

„Neue Autorität nach Haim Omer“

Inhalt:

Neue Autorität ist ein systemischer Ansatz, der Personen mit Führungsverantwortung stärkt
und ihnen wertvolle Möglichkeiten erschließt, für eine respektvolle Beziehungskultur zu
sorgen und positive Entwicklungsprozesse in Gang zu bringen. Im Gegensatz zur alten
Autorität, die vorwiegend auf Macht, Kontrolle und Gehorsam basierte, sieht sich die Neue
Autorität als zeitgemäßes Konzept, das durch Präsenz und Beziehung ihren Status erlangt.
In der Erziehung erleben wir oft große Unsicherheit in der Ausübung unserer Rolle.
Manchmal haben wir das Gefühl, keine brauchbaren Mittel und Handlungsmöglichkeiten im
Umgang mit schwierigem und destruktivem Verhalten von Jugendlichen zu haben. Die Neue
Autorität zielt auf Stärkung und Unterstützung von Personen mit Erziehungsverantwortung
ab.
In der Fortbildung lernen wir die 7 Säulen der Neuen Autorität nach Haim Omer kennen. In
Fallbeispielen und persönlich erfahrenen herausfordernden Situationen besprechen wir, wie
die Neue Autorität zur Anwendung kommt und so erzieherisches Handeln nachhaltig
gelingen kann.
Der Aufbau der Fortbildung wird einen theoretischen Input haben und viel Platz für
praktische Übungen und (angeleiteten) Austausch lassen.


Referent:

Annelies Hechenberger, Pädagogin, Lehrerin, Erwachsenenbildnerin, Zusatzausbildungen in Existenzieller Pädagogik, Neue Autorität, Systemisches Coaching, langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit.

Ort und Zeit :

Meran, Kolpinghaus
Freitag, 13. Mai 2022: von 9.00 –17.30 Uhr

Anmeldeschluss: Mittwoch, 27.04.2022

Anmeldungen: via E-Mail im Büro der (a*sh): info@ash-heime.it mittels beigelegter Anmeldekarte

Ausschreibung

Bei großem Interesse wird die Teilnehmerinnenzahl pro Heime anteilmäßig berücksichtigt!

Die Kosten für das Seminar und das Mittagessen trägt die (ash).

Für die (a*sh)
der Fachausschuss für Weiterbildung und Pädagogik

Überblick über Veranstaltungen


Überblick über Veranstaltungen 2022

04.02.22 „Beziehungen“, Klaus Garber, Kolpinghaus Bozen

10.02.22 „Suchtmittel“, Luciano Osler, online

18.02.22 „Jung sein kann weh tun“, Lukas Schwienbacher, Lichtenburg Nals

08.04.22 „Essstörungen“, Raffaela Vanzetta, Vera Psaier, Kolpinghaus Bozen

13.05.22 „Neue Autorität“, Annelies Hechenberger, Kolpinghaus Meran

23. und 24.08.22 Sommerseminar, Helmut Wegner, Cusanus-Akademie Brixen

02.09.22 Heimgespräche, Roger Pycha, Lichtenburg Nals

07.10.22 Spieleverein Dinx, Kolpinghaus Bozen

18.11.22 Trommelseminar, Max Castlunger, Lichtenburg Nals

25.11.22 „Achtsamkeit“, Birgit Dissertori, Cusanus Akademie Brixen


Für die (a*sh)
der Fachausschuss für Weiterbildung und Pädagogik